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Vernetzung in Weinsberg: Auch wer am 22. Mai nicht kann, kann mitmachen

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In knapp zwei Wochen startet mit der Auftaktveranstaltung am Freitag, 22. Mai 2026, um 19 Uhr in der Hildthalle das Projekt „Vernetzung in Weinsberg“. Bisher haben sich bereits 33 Bürgerinnen und Bürger aus Vereinen, Verwaltung, Institutionen und der Stadtgesellschaft angemeldet.

Das ist ein guter Anfang. Gleichzeitig hoffen wir, dass noch mehr Menschen aus Weinsberg, Gellmersbach, Grantschen, Wimmental und vom Weissenhof ihr Interesse zeigen. Denn das Projekt lebt davon, dass möglichst viele unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen: aus Vereinen und Initiativen, aus sozialen Einrichtungen, aus Kultur, Gewerbe, Verwaltung und Bürgerschaft – und auch von Menschen, die bisher noch nicht fest eingebunden sind, aber Ideen oder Interesse haben.

Der Termin passt nicht? Dann trotzdem eintragen

Uns ist bewusst: Der Termin am 22. Mai liegt für manche ungünstig. Rund um den Ferienbeginn sind einige bereits unterwegs oder können aus anderen Gründen nicht teilnehmen.

Das sollte aber niemanden davon abhalten, sich in das Projekt einzubringen. Die Veranstaltung am 22. Mai ist nur der Auftakt. Das Projekt selbst läuft bis Ende Oktober 2026. In dieser Zeit sollen Ideen gesammelt, Themen vertieft, Kontakte geknüpft und konkrete Ansätze für eine bessere Vernetzung in Weinsberg entwickelt werden.

Eine weitere Folgeveranstaltung unter dem Stichwort „Ideenbörse“ ist bereits für Montag, 22. Juni 2026, angedacht – abhängig davon, welche Themen und Bedarfe sich bei der Auftaktveranstaltung ergeben.

Weitere Informationen zum Projekt, zu den Zielen und zum geplanten Ablauf finden sich in unseren Fragen und Antworten zur Vernetzung in Weinsberg:
https://weinsberg.info/fragen-und-antworten/

Anmeldung auch ohne Teilnahme an der Auftaktveranstaltung möglich

Das Anmeldeformular wurde jetzt so umgestaltet, dass es nicht nur für die Teilnahme an der Auftaktveranstaltung am 22. Mai genutzt werden kann.

Wer an diesem Abend keine Zeit hat, kann im Formular die Anzahl der teilnehmenden Personen einfach auf 0 setzen und trotzdem angeben, dass er oder sie über den weiteren Verlauf des Projektes informiert werden möchte, Interesse an späteren Treffen oder Workshops hat oder eine eigene Idee in das Projekt einbringen will.

Auch erste Themenvorschläge können dort bereits genannt werden. Genau solche Rückmeldungen sind wichtig, damit aus dem Projekt nicht nur ein einzelner Abend, sondern ein echter Beteiligungsprozess für Weinsberg wird.

Eigene Ideen ausdrücklich erwünscht

„Vernetzung in Weinsberg“ soll nicht nur darüber sprechen, was fehlt. Es soll auch ermöglichen, dass aus Ideen konkrete nächste Schritte werden.

Wer ein Thema einbringen, einen Workshop mitorganisieren oder ein kleines Treffen zur Vernetzung anstoßen möchte, kann sich melden. Im Rahmen der Projektmittel kann – soweit möglich und passend zum Projektziel – auch Unterstützung für Material, Organisation oder ähnliche Bedarfe geprüft werden. Bei der Suche nach einem geeigneten Raum für ein Treffen sind wir ebenfalls gerne behilflich.

Wichtig ist: Die Ideen müssen nicht perfekt ausgearbeitet sein. Oft reicht ein erster Gedanke, ein Bedarf oder eine Beobachtung. Im Austausch mit anderen kann daraus mehr entstehen.

Jetzt Interesse zeigen

Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele Menschen eintragen – auch dann, wenn sie am 22. Mai nicht persönlich dabei sein können. Jede Rückmeldung zeigt: Es gibt Interesse daran, gemeinsam in Weinsberg etwas voranzubringen.

Zum Anmeldeformular:
https://weinsberg.info/anmeldung-auftaktveranstaltung/

Das Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ wird im Rahmen des Programms Nachbarschaftsgespräche von der Allianz für Beteiligung e. V. und dem Staatsministerium Baden-Württemberg unterstützt.

Fiktive Weinsberger Landschaft unterhalb der Burgruine Weibertreu mit Weinbergen, Rathaus, Johanneskirche, Kernerhaus, Kirchen Gellmersbach und Wimmental, Backhaus Grantschen, Verwaltungsgebäude am Weißenhof und Wachturm.

Vernetzung in Weinsberg: Gemeinsam für die ganze Stadt

Weinsberg besteht nicht nur aus der Kernstadt. Zu Weinsberg gehören auch Gellmersbach, Grantschen und Wimmental – ebenso wie das Klinikum auf dem Weissenhof als wichtiger Teil unserer Stadtgesellschaft. Wenn wir also über „Vernetzung in Weinsberg“ sprechen, meinen wir ausdrücklich die ganze Stadt.

Fiktive Weinsberger Landschaft unterhalb der Burgruine Weibertreu mit Weinbergen, Rathaus, Johanneskirche, Kernerhaus, Kirchen Gellmersbach und Wimmental, Backhaus Grantschen, Verwaltungsgebäude am Weißenhof und Wachturm.

Weinsberg ist seit mehr als einem halben Jahrhundert eine Gesamtstadt. In dieser Zeit ist vieles zusammengewachsen: Wege, Vereine, Schulen, Arbeitsplätze, Familien, Freundschaften und Alltagsbeziehungen reichen längst über die Grenzen der einzelnen Ortsteile hinaus. Gleichzeitig haben Gellmersbach, Grantschen und Wimmental ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Treffpunkte, Vereine und gewachsenen Strukturen behalten. Beides gehört zusammen: die Eigenständigkeit der Ortsteile und das gemeinsame Ganze.

Genau darum geht es bei der Auftaktveranstaltung „Vernetzung in Weinsberg“ am Freitag, 22. Mai 2026, um 19 Uhr in der Hildthalle. Eingeladen sind nicht nur Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Institutionen, Kultur, Gewerbe oder sozialen Einrichtungen. Eingeladen sind auch Bürgerinnen und Bürger, die sich bereits engagieren, die Ideen haben oder die einfach wissen möchten, wie Zusammenarbeit in Weinsberg künftig besser gelingen kann.

Denn gute Vernetzung entsteht nicht von selbst. Oft gibt es bereits viele Angebote, viele engagierte Menschen und viele gute Ideen – aber sie wissen nicht immer voneinander. Manchmal fehlen Informationen, manchmal passende Ansprechpartner, manchmal ein gemeinsamer Ort, an dem Bedarfe, Angebote und Möglichkeiten sichtbar werden. Das Projekt möchte deshalb gemeinsam ausloten, was in Weinsberg gebraucht wird: bessere Abstimmung zwischen Vereinen und Gruppen, mehr Sichtbarkeit für Veranstaltungen, niedrigschwellige Möglichkeiten zum Mitmachen oder auch neue Formen gegenseitiger Unterstützung.

Dabei ist wichtig: Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich mit Weinsberg verbunden fühlen. Egal, ob jemand in der Kernstadt wohnt, in Gellmersbach, in Grantschen, in Wimmental oder auf dem Weissenhof. Egal, ob jemand hier geboren wurde oder erst vor Kurzem zugezogen ist. Und egal, ob jemand schon lange in einem Verein aktiv ist oder bisher noch keinen festen Zugang zum Engagement vor Ort gefunden hat.

Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven werden gebraucht. Denn die Frage, wie Weinsberg künftig besser zusammenarbeiten, sich gegenseitig unterstützen und Engagement sichtbarer machen kann, lässt sich nicht aus einem einzelnen Blickwinkel beantworten. Eine tragfähige Vernetzung muss die ganze Stadt im Blick haben – mit ihren Ortsteilen, Einrichtungen, Vereinen, Initiativen und den Menschen, die hier leben oder arbeiten.

Das Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ wird im Rahmen des Programms Nachbarschaftsgespräche von der Allianz für Beteiligung e. V. und dem Staatsministerium Baden-Württemberg unterstützt. Die Auftaktveranstaltung soll ein erster gemeinsamer Schritt sein: zuhören, sammeln, sortieren und miteinander überlegen, was daraus entstehen kann.

Wer Weinsberg mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen. Denn Vernetzung funktioniert nur, wenn möglichst viele mitdenken – aus der Kernstadt, aus Gellmersbach, aus Grantschen, aus Wimmental und vom Weissenhof. Gemeinsam sind wir Weinsberg.

Hinweis zur Förderung: „Finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.“ Daneben das Logo des Baden-Württemberg Staatsministeriums mit drei stilisierten Löwen. Unten links das Logo der Allianz für Beteiligung. Begleittext: „Das Förderprogramm ‚Nachbarschaftsgespräche‘ wird von der Allianz für Beteiligung durchgeführt.“

Förderung für „Vernetzung in Weinsberg“ bewilligt

Das Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ erhält eine Förderung im Programm „Nachbarschaftsgespräche“. Damit ist die Grundlage geschaffen, um in den kommenden Monaten einen strukturierten und professionell begleiteten Beteiligungsprozess umzusetzen.

Hinweis zur Förderung: „Finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.“ Daneben das Logo des Baden-Württemberg Staatsministeriums mit drei stilisierten Löwen. Unten links das Logo der Allianz für Beteiligung. Begleittext: „Das Förderprogramm ‚Nachbarschaftsgespräche‘ wird von der Allianz für Beteiligung durchgeführt.“

Die Förderung bestätigt die Relevanz des Projekts: Die Herausforderungen, die im Antrag beschrieben wurden – insbesondere die fehlende Vernetzung zwischen bestehenden Angeboten, die eingeschränkte Sichtbarkeit von Engagement sowie die Veränderungen in der Kommunikation – wurden als nachvollziehbar und bedeutsam bewertet.

Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln können zentrale Bausteine des Projekts realisiert werden. Dazu zählen moderierte Veranstaltungen, Arbeitsgruppenformate sowie eine begleitende Öffentlichkeitsarbeit. Ziel ist es, möglichst viele Menschen in Weinsberg einzubeziehen und unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen.

Der Projektzeitraum erstreckt sich bis Herbst 2026. In dieser Zeit sollen Bedarfe erhoben, Ideen entwickelt und konkrete Ansätze zur Verbesserung der Vernetzung erarbeitet werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Nachhaltigkeit: Die Ergebnisse sollen nicht nur kurzfristige Impulse liefern, sondern langfristig in tragfähige Strukturen überführt werden.

Die Förderung ermöglicht es somit, aus einer Idee einen strukturierten Prozess zu machen, der das Potenzial hat, das Miteinander in Weinsberg dauerhaft zu stärken.