Auftakt zur Vernetzung in Weinsberg: Viele Ideen für mehr Miteinander

Am Freitag, 22. Mai 2026, fand in der Hildthalle die Auftaktveranstaltung zum Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ statt. Eingeladen hatte Wir in Weinsberg e. V. Ziel des Abends war es, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Einrichtungen, Stadtverwaltung, Kulturschaffenden und weiteren Engagierten zu sammeln, was in Weinsberg bereits gut funktioniert, wo Verbesserungsbedarf besteht und welche Ideen konkret weiterentwickelt werden sollten.

Nach der Begrüßung und einem Grußwort von Bürgermeisterin Birgit Hannemann führte Martin Keller-Combé durch den Abend. Er machte deutlich, dass es bei dem Projekt nicht um fertige Lösungen von oben geht, sondern um einen offenen Beteiligungsprozess: Welche Formen von Vernetzung sind für Weinsberg sinnvoll, praktikabel und langfristig tragfähig?

Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass es in Weinsberg bereits sehr viele Angebote, Veranstaltungen, Initiativen und engagierte Menschen gibt – diese aber nicht immer sichtbar genug sind oder gut genug miteinander verbunden werden. Genannt wurden unter anderem bessere Abstimmung von Veranstaltungsterminen, ein leichterer Austausch zwischen Vereinen und Gruppen, sichtbare Engagementmöglichkeiten, zugängliche Treffpunkte sowie digitale Möglichkeiten zur Information und Vermittlung.

In zwei Arbeitsphasen sammelten die Teilnehmenden ihre Einschätzungen und Ideen auf Karten. Dabei wurde unterschieden zwischen dem, was bereits gut läuft, dem, was besser werden könnte, und konkreten Verbesserungsvorschlägen. Die Auswertung zeigt mehrere klare Schwerpunkte:

Besonders häufig ging es um Information, Kommunikation und Abstimmung. Viele wünschen sich eine bessere Übersicht über Veranstaltungen, Angebote, Räume und Ansprechpartner. Auch eine digitale Plattform oder ein gemeinsamer Kalender wurden als mögliche Bausteine genannt.

Ein weiterer Schwerpunkt waren Treffpunkte und Begegnungsorte – sowohl im Freien als auch in bestehenden Räumen. Diskutiert wurden unter anderem niedrigschwellige Begegnungsangebote, Bewegungsrunden, ein „Schwätzwinkel“, nutzbare Räume für Gruppen und Vereine sowie Orte, an denen Menschen unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen können.

Auch Angebote für junge Menschen spielten eine wichtige Rolle. Genannt wurden unter anderem Pumptrack, Skaterpark, Ferienprogramm, Modellflug, Treffpunkte für junge Erwachsene sowie der Wunsch, Jugendliche bei Veranstaltungen stärker mitzudenken.

Weitere Themen waren Umwelt und Natur, etwa mehrjährige Blühflächen, Schulgarten, Stadtputzete oder Baumpflanzaktionen, außerdem Integration von Neubürgerinnen und Neubürgern, Alltagshilfen und Nachbarschaftshilfe sowie die Frage, wie vorhandene Hilfsangebote besser auffindbar und vermittelbar werden können.

Am Ende des Abends standen keine fertigen Beschlüsse, aber viele konkrete Ansatzpunkte. Genau das war das Ziel: sichtbar machen, welche Themen in Weinsberg bewegen, welche Ideen bereits vorhanden sind und wo Menschen bereit sind, weiter mitzudenken

Der nächste Schritt ist die Ideenbörse am Montag, 22. Juni 2026, in der Sommerzone. Dort sollen ausgewählte Themen vertieft und nach Möglichkeit in konkrete Projektideen oder Arbeitsgruppen überführt werden.

Das Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ wird unterstützt von der Allianz für Beteiligung e. V. und dem Staatsministerium Baden-Württemberg im Rahmen des Programms Nachbarschaftsgespräche.

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Wer steckt eigentlich hinter „Wir in Weinsberg“

Ein Blick auf den Verein für Demokratie, Vielfalt und bürgerschaftliches Engagement

Nur noch wenige Tage bis zur Auftaktveranstaltung „Vernetzung in Weinsberg“ am Freitag, 22. Mai 2026, um 19 Uhr in der Hildthalle. Inzwischen haben sich bereits mehr als 60 Personen angemeldet – ein deutliches Zeichen dafür, dass das Thema viele Menschen in Weinsberg bewegt.

Vielleicht stellt sich dabei manchen auch die Frage: Wer steckt eigentlich hinter „Wir in Weinsberg e. V. – Verein für Demokratie, Vielfalt und bürgerschaftliches Engagement“?

Ein noch junger Verein mit klarer Haltung

Wir in Weinsberg e. V. – Verein für Demokratie, Vielfalt und bürgerschaftliches Engagement ist ein noch junger Verein. Entstanden ist er aus einem Zusammenschluss von Menschen aus Weinsberg, die zeigen wollten: Eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft braucht Menschen, die sich einmischen, Verantwortung übernehmen und vor Ort etwas bewegen.

Ausgangspunkt war im Frühjahr 2024 eine Kundgebung für Vielfalt und Demokratie. Daraus entwickelte sich die Idee, eine dauerhafte Struktur zu schaffen: einen Verein, der Menschen zusammenbringt, Beteiligung fördert und Projekte ermöglicht, die das Miteinander in Weinsberg stärken.

Der Verein versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu bestehenden Vereinen, Gruppen oder Institutionen. Im Gegenteil: „Wir in Weinsberg“ möchte ergänzen, unterstützen und dort helfen, wo Menschen, Ideen und Projekte zusammenfinden sollen.

Im Mittelpunkt stehen Demokratie, Vielfalt, Erinnerungskultur, Begegnung und bürgerschaftliches Engagement – also Themen, die nicht abstrakt bleiben sollen, sondern im Alltag einer Stadt konkret erlebbar werden.

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Was bisher entstanden ist

Nach dem Theaterstück zu Felix Fechenbach gab es noch eine Podiumsdiskussion

Auch wenn der Verein noch jung ist, sind bereits verschiedene Veranstaltungen und Projekte entstanden.

Dazu gehörten unter anderem Veranstaltungen zur Demokratiegeschichte und Erinnerungskultur, etwa die Wanderausstellung zur Geschichte des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold oder Theaterabende zu demokratischen und historischen Themen. Auch die Mahnwache zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus wurde fortgeführt.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Veranstaltung zum Internationalen Frauentag unter dem Titel „Starke Frauen – Starkes Weinsberg“, die gemeinsam mit der Stadt Weinsberg im Michael-Beheim-Saal der Baukelter stattfand.

Daneben gab es mit „Gemeinsam statt Einsam“ ein soziales Begegnungsangebot an Heiligabend. Solche Formate zeigen, worum es dem Verein geht: nicht nur um politische Bildung, sondern auch um konkrete Gemeinschaft, Unterstützung und niedrigschwellige Möglichkeiten der Begegnung.

Zur Finanzierung solcher Angebote organisiert der Verein auch praktische Einsätze, etwa beim Weinausschank. Denn viele Veranstaltungen sollen möglichst kostenfrei oder zumindest niedrigschwellig zugänglich bleiben.

Warum Unterstützung wichtig ist

Gute Ideen allein reichen leider nicht aus. Veranstaltungen, Technik, Öffentlichkeitsarbeit, Räume, Materialien oder kleine Angebote der Begegnung verursachen Kosten. Vieles wird ehrenamtlich geleistet – aber ganz ohne finanzielle Mittel lassen sich Projekte nicht dauerhaft umsetzen.

Deshalb ist der Verein auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen. Jede Unterstützung hilft dabei, Veranstaltungen und Projekte möglich zu machen, die Demokratie, Vielfalt, Begegnung und bürgerschaftliches Engagement in Weinsberg stärken.

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind daher steuerlich absetzbar.

Spendenkonto:
Wir in Weinsberg e. V.
VR Bank Heilbronn Schwäbisch Hall
IBAN: DE40 6229 0110 0107 8840 03
BIC: GENODES1SHA

Vernetzung als nächster Schritt

Dass „Wir in Weinsberg“ das Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ angestoßen hat, passt zu diesem Grundgedanken. Der Verein möchte Menschen zusammenbringen, Beteiligung erleichtern und gemeinsames Handeln ermöglichen.

Die Auftaktveranstaltung am 22. Mai soll deshalb ein weiterer Schritt sein: ein offener Abend für Austausch, Ideen und die Frage, wie Zusammenarbeit in Weinsberg künftig noch besser gelingen kann.

Weitere Informationen zum Projekt stehen bereits auf der Projektseite.

Jetzt noch anmelden

Wer am Freitag, 22. Mai 2026, um 19 Uhr in der Hildthalle dabei sein möchte, kann sich weiterhin anmelden.

Auch wer am 22. Mai nicht teilnehmen kann, aber über weitere Schritte informiert werden möchte oder eigene Ideen einbringen will, kann das Formular nutzen.

Das Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ wird im Rahmen des Programms Nachbarschaftsgespräche von der Allianz für Beteiligung e. V. und dem Staatsministerium Baden-Württemberg unterstützt.

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Vernetzung in Weinsberg: Auch wer am 22. Mai nicht kann, kann mitmachen

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In knapp zwei Wochen startet mit der Auftaktveranstaltung am Freitag, 22. Mai 2026, um 19 Uhr in der Hildthalle das Projekt „Vernetzung in Weinsberg“. Bisher haben sich bereits 33 Bürgerinnen und Bürger aus Vereinen, Verwaltung, Institutionen und der Stadtgesellschaft angemeldet.

Das ist ein guter Anfang. Gleichzeitig hoffen wir, dass noch mehr Menschen aus Weinsberg, Gellmersbach, Grantschen, Wimmental und vom Weissenhof ihr Interesse zeigen. Denn das Projekt lebt davon, dass möglichst viele unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen: aus Vereinen und Initiativen, aus sozialen Einrichtungen, aus Kultur, Gewerbe, Verwaltung und Bürgerschaft – und auch von Menschen, die bisher noch nicht fest eingebunden sind, aber Ideen oder Interesse haben.

Der Termin passt nicht? Dann trotzdem eintragen

Uns ist bewusst: Der Termin am 22. Mai liegt für manche ungünstig. Rund um den Ferienbeginn sind einige bereits unterwegs oder können aus anderen Gründen nicht teilnehmen.

Das sollte aber niemanden davon abhalten, sich in das Projekt einzubringen. Die Veranstaltung am 22. Mai ist nur der Auftakt. Das Projekt selbst läuft bis Ende Oktober 2026. In dieser Zeit sollen Ideen gesammelt, Themen vertieft, Kontakte geknüpft und konkrete Ansätze für eine bessere Vernetzung in Weinsberg entwickelt werden.

Eine weitere Folgeveranstaltung unter dem Stichwort „Ideenbörse“ ist bereits für Montag, 22. Juni 2026, angedacht – abhängig davon, welche Themen und Bedarfe sich bei der Auftaktveranstaltung ergeben.

Weitere Informationen zum Projekt, zu den Zielen und zum geplanten Ablauf finden sich in unseren Fragen und Antworten zur Vernetzung in Weinsberg:
https://weinsberg.info/fragen-und-antworten/

Anmeldung auch ohne Teilnahme an der Auftaktveranstaltung möglich

Das Anmeldeformular wurde jetzt so umgestaltet, dass es nicht nur für die Teilnahme an der Auftaktveranstaltung am 22. Mai genutzt werden kann.

Wer an diesem Abend keine Zeit hat, kann im Formular die Anzahl der teilnehmenden Personen einfach auf 0 setzen und trotzdem angeben, dass er oder sie über den weiteren Verlauf des Projektes informiert werden möchte, Interesse an späteren Treffen oder Workshops hat oder eine eigene Idee in das Projekt einbringen will.

Auch erste Themenvorschläge können dort bereits genannt werden. Genau solche Rückmeldungen sind wichtig, damit aus dem Projekt nicht nur ein einzelner Abend, sondern ein echter Beteiligungsprozess für Weinsberg wird.

Eigene Ideen ausdrücklich erwünscht

„Vernetzung in Weinsberg“ soll nicht nur darüber sprechen, was fehlt. Es soll auch ermöglichen, dass aus Ideen konkrete nächste Schritte werden.

Wer ein Thema einbringen, einen Workshop mitorganisieren oder ein kleines Treffen zur Vernetzung anstoßen möchte, kann sich melden. Im Rahmen der Projektmittel kann – soweit möglich und passend zum Projektziel – auch Unterstützung für Material, Organisation oder ähnliche Bedarfe geprüft werden. Bei der Suche nach einem geeigneten Raum für ein Treffen sind wir ebenfalls gerne behilflich.

Wichtig ist: Die Ideen müssen nicht perfekt ausgearbeitet sein. Oft reicht ein erster Gedanke, ein Bedarf oder eine Beobachtung. Im Austausch mit anderen kann daraus mehr entstehen.

Jetzt Interesse zeigen

Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele Menschen eintragen – auch dann, wenn sie am 22. Mai nicht persönlich dabei sein können. Jede Rückmeldung zeigt: Es gibt Interesse daran, gemeinsam in Weinsberg etwas voranzubringen.

Zum Anmeldeformular:
https://weinsberg.info/anmeldung-auftaktveranstaltung/

Das Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ wird im Rahmen des Programms Nachbarschaftsgespräche von der Allianz für Beteiligung e. V. und dem Staatsministerium Baden-Württemberg unterstützt.

https://stm.baden-wuerttemberg.de/

Vernetzung in Weinsberg: Erste Schritte umgesetzt

Im Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ sind in den vergangenen Tagen die ersten Maßnahmen angelaufen. Zu Beginn wurden Einladungen per E-Mail an Vereine, Institutionen und weitere Akteure in Weinsberg versendet.

Nach der Freischaltung der Projektwebseite gehen inzwischen auch die ersten Anmeldungen für die Auftaktveranstaltung ein.

https://stm.baden-wuerttemberg.de/

Parallel dazu wurde mit der Öffentlichkeitsarbeit begonnen. Die Veranstaltung wurde unter anderem online angekündigt, zudem wurden erste Banner im Stadtgebiet angebracht. In den kommenden Tagen ist vorgesehen, ergänzend Flyer zu verteilen und an verschiedenen Stellen auszulegen.

Die Auftaktveranstaltung findet am Freitag, 22. Mai 2026, um 19:00 Uhr in der Hildthalle statt. Ziel ist es, mit Vereinen, Institutionen, Gewerbetreibenden sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und erste Ansätze für eine bessere Vernetzung in Weinsberg zu sammeln.

Das Projekt wird vom Verein „Wir in Weinsberg e. V.“ gemeinsam mit der Stadt Weinsberg umgesetzt und durch die Allianz für Beteiligung e. V. mit Mitteln des Staatsministerium Baden-Württemberg unterstützt.
Anmeldung zur Auftaktveranstaltung

Webseite zum Projekt ist online

Die Webseite zum Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ ist online und stellt einen zentralen Baustein für die begleitende Öffentlichkeitsarbeit dar. Sie bündelt alle wichtigen Informationen zum Projekt und macht den Beteiligungsprozess transparent und nachvollziehbar.

Gerade vor dem Hintergrund der im Projekt identifizierten Herausforderungen – insbesondere der unterschiedlichen und teilweise unübersichtlichen Kommunikationswege – kommt der Webseite eine besondere Bedeutung zu. Sie schafft einen zentralen Ort, an dem Informationen zusammenlaufen und für alle Interessierten zugänglich sind.

Neben grundlegenden Informationen zum Projekt werden hier künftig Termine, Veranstaltungen und aktuelle Entwicklungen veröffentlicht. Auch Ergebnisse aus Arbeitsgruppen und weiteren Beteiligungsformaten sollen dokumentiert und zugänglich gemacht werden. Damit wird die Webseite zu einem wichtigen Instrument, um den Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Institutionen und weiteren Akteuren zu unterstützen.

Langfristig kann sie zudem als Grundlage für weiterführende digitale Lösungen dienen, etwa für eine strukturierte Darstellung von Angeboten, Engagementmöglichkeiten oder Unterstützungsbedarfen. Ziel ist es, die Vernetzung in Weinsberg nicht nur im Projektverlauf zu verbessern, sondern auch darüber hinaus nachhaltig zu stärken.