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Ideenbörse: Aus Themen wurden konkrete Arbeitsgruppen

Am Montag, 22. Juni, fand im Erhard-Schnepf-Haus die Ideenbörse im Projekt „Weinsberg vernetzt“ statt. Bei hochsommerlicher Hitze – auch am Abend lagen die Temperaturen noch bei etwa 30 Grad – war der Besuch sehr gut: Mehr als 30 Teilnehmende kamen zusammen, um die Ergebnisse der Auftaktveranstaltung weiterzubearbeiten und aus ersten Ideen konkrete Arbeitsgruppen zu entwickeln.

Die Ideenbörse war bewusst nicht als reine Informationsveranstaltung angelegt. Sie sollte ein Arbeitsformat sein. Nach Begrüßung, Rückblick auf die Auftaktveranstaltung und Einführung in den Ablauf ging es vor allem darum, die vielen gesammelten Vorschläge so weiter zu konkretisieren, dass daraus selbstständig arbeitende Projektgruppen entstehen können.

Im Mittelpunkt standen drei Schritte: zunächst die Ideen im Überblick ansehen und priorisieren, dann einzelne Ideen ausarbeiten und schließlich überlegen, wie konkrete Umsetzungsschritte aussehen könnten. Damit wurde aus der breiten Sammlung der Auftaktveranstaltung ein Arbeitsprozess: Welche Themen sind besonders wichtig? Wo gibt es bereits gute Ansätze? Wer möchte weiter daran mitarbeiten? Und was kann realistisch als nächster Schritt angegangen werden?

Acht vorbereitete Themenfelder

Für die Ideenbörse wurden aus der Auswertung der Auftaktveranstaltung acht größere Themenfelder gebildet. Für jedes dieser Themenfelder wurde ein Thementisch angeboten. Dort konnten die Teilnehmenden entweder das gesamte Thema in den Blick nehmen oder sich bewusst einen konkreten Teilbereich herausgreifen.

Die vorbereiteten Themenfelder waren:

1. Informations-, Kommunikations- und Vernetzungsstruktur
Dazu gehörten unter anderem ein gemeinsamer digitaler Veranstaltungskalender, eine zentrale Übersicht über Vereine, Gruppen, Einrichtungen und Angebote, einheitliche Kommunikationswege für Weinsberg, eine mögliche Weinsberg-App oder Webseite als Vernetzungsknoten sowie analoge und digitale Informationswege über Stadtblatt, Plakate, Infoboards, Newsletter, WhatsApp oder Instagram.

2. Veranstaltungsplanung, Absprachen und Ressourcen
Hier ging es um regelmäßige Abstimmungstreffen von Vereinen, Einrichtungen und Stadt, frühzeitige Terminabsprachen zwischen Kernstadt und Teilorten, die gemeinsame Nutzung von Räumen, Material, Technik und Ausstattung sowie um gegenseitige Unterstützung bei Veranstaltungen.

3. Räume, Treffpunkte und Begegnungsorte
Dieses Themenfeld umfasste Raumlisten mit Zugang, Kapazität, Belegung, Kosten und Ansprechpersonen, Treffpunkte im Freien wie Sommerzone, Freibad, Markt oder Stadtsee/Park, niedrigschwellige Formate wie Schwätzbänkle, Begegnungstisch oder Bewegungsrunde sowie die Nutzung vorhandener Räume wie Backhaus, Hildthalle, Baukelter, Gemeindehaus, Jugendhaus und Vereinsräume.

4. Vereine, Ehrenamt und Mitmachmöglichkeiten
Im Mittelpunkt standen Sichtbarkeit der Vereine, eine Übersicht über mögliche Ehrenämter und Aufgaben, Ansprechpartnerlisten, eine Helferbörse für kurzfristige Unterstützung sowie die Frage, wie neue Engagierte gewonnen werden können, ohne immer dieselben Aktiven zu belasten.

5. Junge Menschen, Familien und generationsübergreifende Angebote
Hier wurden Musik-, Kultur-, Sport- und Freizeitangebote für junge Menschen, Familien und verschiedene Generationen betrachtet. Genannt wurden unter anderem Treffpunkte für Jugendliche und junge Erwachsene, Vereinsangebote, Ferienprogramm, Skaterpark, Pumptrack, Inliner- oder Rollschuhtreffen und Modellflug.

6. Integration, Neubürger, Alltagshilfen und Nachbarschaftshilfe
Dieses Themenfeld nahm Begegnungscafés, Sprachkontakte, gemeinsames Kochen, kulturellen Austausch, Alltagshilfen, Hilfevermittlung und Angebote für Neubürgerinnen und Neubürger sowie Menschen mit Migrationshintergrund in den Blick.

7. Umwelt, Naturschutz und Sauberkeit
Dazu gehörten Stadtputzete, regelmäßige Müllsammelaktionen, Blühflächen, Wildbienenstandorte, Schulgarten, Umweltbildung, Streuobstpflege, ein Mähplan nach Naturschutzgesichtspunkten und Patenschaften für Flächen, Beete oder Wege.

8. Tourismus, Stadtbild und Außenwirkung
Hier ging es um die Sichtbarkeit von Burg, Kultur, Stadtführungen, Gastronomie, Gewerbe und Veranstaltungen sowie um die Frage, wie Weinsberg nach innen und außen stärker wahrgenommen werden kann.

Wichtig war außerdem: Die vorbereiteten acht Themenfelder waren kein starres Raster. Wer ein anderes, bislang nicht genanntes Thema einbringen wollte, konnte dafür einen neuen Thementisch bilden, wenn sich genügend Mitwirkende fanden.

Welche Themen konkret bearbeitet wurden

Im Verlauf des Abends entstanden mehrere Arbeitsgruppen. Einige Gruppen griffen Themen aus den vorbereiteten Thementischen auf, andere konzentrierten sich bewusst auf einen bestimmten Ausschnitt. Ein zusätzlicher Thementisch entstand spontan zum Kinderferienprogramm.

Digitaler Veranstaltungskalender

Eine Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit der Frage, wie Veranstaltungen in Weinsberg besser sichtbar und besser koordiniert werden können. Ausgangspunkt war der bestehende Veranstaltungskalender im Internet. Diskutiert wurde, wie möglichst alle Angebote gebündelt werden können und wer künftig Veranstaltungen eintragen darf – etwa Stadt, Vereine oder weitere Einrichtungen.

Wichtig war der Gruppe auch, dass der Kalender stärker bekannt gemacht wird. Vereine und Gruppen sollen ermutigt werden, ihre Veranstaltungen tatsächlich einzutragen. Zugleich wurde festgehalten, dass Barrierefreiheit mitbedacht werden muss. Auch gedruckte Auszüge oder andere analoge Informationswege sollen nicht vergessen werden, damit ältere Menschen und Personen ohne digitale Routinen ebenfalls erreicht werden.

Als mögliche Weiterentwicklung wurde eine digitale Lösung mit Filterfunktionen und Push-Benachrichtigungen genannt. Außerdem soll geprüft werden, welche Lösungen andere Städte nutzen, welche Kosten entstehen und ob Fördermittel beantragt werden können. Ziel ist eine zeitgemäße digitale Lösung, möglicherweise über eine App oder eine verbesserte Webplattform.

Helferbörse und Sichtbarkeit der Vereine

Ein weiterer Schwerpunkt war die Frage, wie Vereine und Initiativen in Weinsberg sichtbarer werden und sich gegenseitig besser unterstützen können. Unter dem Stichwort „Helferbörse“ ging es darum, konkrete Bedarfe öffentlich zu machen: Wo werden helfende Hände gebraucht? Welche Vereine suchen Unterstützung? Welche Aufgaben eignen sich auch für Menschen, die nicht dauerhaft in einen Verein eintreten möchten?

Die Gruppe hielt außerdem fest, dass das gegenseitige Kennenlernen der Vereine wichtig ist. Viele Angebote existieren bereits, sind aber nicht allen bekannt. Ein Austausch über einen runden Tisch oder ein ähnliches Format könnte helfen, Ideen, Bedarfe und Möglichkeiten regelmäßig zusammenzubringen. Angedacht wurde auch, Räume, aktuelle Informationen und konkrete Mitmachmöglichkeiten der Vereine besser öffentlich darzustellen.

Digitale Kulturplattform für Jung und Alt

Eine weitere Gruppe entwickelte die Idee einer digitalen Kulturplattform für Weinsberg. Sie soll Kulturangebote für unterschiedliche Zielgruppen sichtbarer machen – von Musik, Theater und Film über Literatur, Tanz und Kunst bis hin zu einzelnen Terminen und Veranstaltungsformaten.

Dabei ging es nicht nur um eine Terminübersicht. Mitgedacht wurden auch Ressourcen: Welche Menschen, Materialien, finanziellen Mittel und Orte braucht es, um Kulturangebote besser zu ermöglichen? Wer organisiert etwas? Welche Zielgruppen sollen angesprochen werden? Und wie können Angebote für Jung und Alt gemeinsam gedacht werden?

Die Kulturplattform könnte damit ein Baustein werden, um Kulturschaffende, Vereine, Einrichtungen und interessierte Bürgerinnen und Bürger besser miteinander zu verbinden.

Raumerhebung für Weinsberg und die Teilorte

Ein sehr praktisches Thema war die Raumerhebung für Weinsberg und die Teilorte. Die Idee: Es soll eine Übersicht aller buchbaren Räumlichkeiten entstehen – städtisch, kirchlich und bei Vereinen.

Erfasst werden sollten dabei nicht nur Namen und Adressen, sondern auch Ausstattung, Größe, Konditionen, mögliche Kosten, Versicherungsfragen und Nutzungsverträge. Eine solche Übersicht könnte vielen Gruppen helfen, schneller geeignete Räume zu finden und Veranstaltungen besser zu planen. Gerade für kleinere Initiativen, neue Gruppen oder offene Begegnungsformate ist eine solche Übersicht eine wichtige Grundlage.

Ergänzung des Musikangebots bei Veranstaltungen

Eine Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit der Frage, wie junge Menschen stärker angesprochen werden können. Vorgeschlagen wurde eine Ergänzung des Musikangebotes bei städtisch organisierten Veranstaltungen mit einem besonderen Fokus auf junge Menschen.

Als Zielgruppe wurden junge Menschen etwa zwischen 16 und 36 Jahren benannt, die Freude an elektronischer Musik, Rap oder DJ-Formaten haben. Die Gruppe sah hier eine Lücke: Junge Menschen sollen stärker Wertschätzung erfahren und als wichtiger Teil der Stadtgesellschaft sichtbar werden.

Als Arbeitstitel wurde „Rave auf der Burg“ festgehalten. Nächste Schritte wären Gespräche mit Rathaus, Jugendhaus und weiteren Verantwortlichen. Benötigt werden Offenheit, Bereitschaft zur Zusammenarbeit, Mut für neue Wege und eine Klärung der organisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen.

Integration durch gemeinsames Tun

Sehr konkret wurde die Gruppe zum Thema Begegnungsorte und Integration. Im Mittelpunkt stand nicht ein abstraktes Konzept, sondern gemeinsames praktisches Tun.

Genannt wurden öffentliche Hochbeete in der Sommerzone – im Sinne von Urban Gardening oder Gemeinschaftsgarten. Auch eine Bewirtung in der Sommerzone durch Menschen mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund wurde vorgeschlagen. Hier könnte gegebenenfalls Kontakt zu bestehenden Gruppen oder Initiativen aufgenommen werden.

Weitere Ideen waren ein interkulturelles Musikformat sowie ein Sprachtreff oder Tandemformat. Für diese Vorschläge müssen noch Raum, Rahmen und Trägerschaft geklärt werden. Gerade darin liegt aber ein wichtiger nächster Schritt: Begegnung soll nicht nur geplant, sondern durch konkrete gemeinsame Aktivitäten ermöglicht werden.

Stadtputzete, Umweltbildung und Sauberkeit

Auch Umwelt, Naturschutz und Sauberkeit wurden konkret bearbeitet. Unter dem Stichwort „Stadtputzete“ wurde überlegt, wie eine möglichst breite Beteiligung erreicht werden kann – nicht nur durch einzelne Engagierte, sondern durch die gesamte Bürgerschaft und besonders auch durch Schülerinnen und Schüler.

Wichtig war der Gruppe, dass es nicht nur um einmaliges Müllsammeln geht. Ziel soll auch Bewusstseinsbildung sein: Wer selbst mit anpackt, nimmt den öffentlichen Raum anders wahr. Umweltbildung, Naturschutz und Sauberkeit gehören hier zusammen. Eine große Beteiligung kann außerdem dazu beitragen, dass Orte dauerhaft sauberer bleiben.

Spontaner Thementisch: Modellflug im Kinderferienprogramm

Neben den vorbereiteten Themen entstand auch spontan ein neuer Thementisch zum Kinderferienprogramm. Dort wurde ein konkreter Programmpunkt zum Thema Modellflug entwickelt und vorgestellt.

Angedacht ist ein dreiteiliger Ablauf: zunächst eine Demonstration, dann das Basteln eines Wurfgleiters und anschließend – je nach Rahmen und Betreuung – eigenes Fliegen mit Lehrer-Schüler-Begleitung.

Als mögliche Orte wurden der Flugplatz Lehrensteinsfeld/Willsbach oder der Fußballplatz Weinsberg genannt. Gedacht ist das Angebot für Kinder ab acht Jahren, mit einer begrenzten Gruppengröße von maximal sechs Kindern. Vorgesehen wäre eine Dauer von etwa zwei Stunden; bei schlechtem Wetter müsste ein Ersatztermin möglich sein.

Diese Idee zeigt exemplarisch, wie aus einem allgemeinen Themenfeld wie „junge Menschen, Familien und generationsübergreifende Angebote“ sehr schnell ein konkretes, umsetzbares Angebot entstehen kann.

Von der Sammlung zur Zusammenarbeit

Die Ideenbörse zeigte: Aus allgemeinen Themen können konkrete Arbeitsansätze werden, wenn Menschen miteinander ins Gespräch kommen und Verantwortung übernehmen. Einige Gruppen haben bereits klare Vorstellungen entwickelt. Andere werden ihre Ideen in den kommenden Wochen weiter ausarbeiten.

Wichtig ist nun, dass die Arbeitsgruppen nicht nebeneinanderher arbeiten. Deshalb findet am Montag, 20. Juli, um 19 Uhr ein erstes Austauschtreffen der Arbeitsgruppen statt. Treffpunkt ist der Helfenstein-Keller der Baukelter in Weinsberg.

Bei diesem Treffen sollen die Gruppen berichten, was sich seit der Ideenbörse entwickelt hat, wo Unterstützung gebraucht wird und welche Überschneidungen es mit anderen Gruppen gibt. So können sich die Arbeitsgruppen gegenseitig Impulse geben und ihre nächsten Schritte besser abstimmen.

Ein weiteres Austauschtreffen folgt nach den Sommerferien am 24. September. Voraussichtlich am 9. Oktober ist ein abschließendes internes Treffen geplant. Dabei soll vorbereitet werden, wie sich die Arbeitsgruppen bei der öffentlichen Veranstaltung am 23. Oktober präsentieren.

Dort sollen erste Ergebnisse, Ziele und nächste Schritte vorgestellt werden. Die Ideenbörse war damit kein Abschluss, sondern der Übergang von der Sammlung zur konkreten Zusammenarbeit.

Aus Ideen werden nächste Schritte: Jetzt zur Ideenbörse anmelden

Die Ideenbörse geht in knapp einer Woche weiter

Nach der gut besuchten Auftaktveranstaltung zur Vernetzung in Weinsberg geht es jetzt in die nächste Runde: Am Montag, 22. Juni 2026, um 19 Uhr findet im Evangelischen Erhard-Schnepf-Haus die Ideenbörse statt.

Bis dahin ist es nur noch gut eine Woche. Deshalb bitten wir alle Interessierten: Melden Sie sich jetzt zur Ideenbörse an und teilen Sie uns mit, welche Themen Ihnen besonders wichtig sind.

In den vergangenen Tagen haben wir die Planung noch einmal weiterentwickelt. Aus den vielen Rückmeldungen der Auftaktveranstaltung ist deutlich geworden: Es geht nicht nur darum, Themen zu sammeln. Entscheidend ist jetzt, welche Anliegen gemeinsam vertieft werden können – und wo sich Menschen finden, die miteinander weiterdenken und vielleicht auch weiterarbeiten möchten.

Die Ideenbörse wird deshalb bewusst offen gestaltet. Es wird vorbereitete Themenbereiche geben, die sich aus den Ergebnissen der Auftaktveranstaltung ergeben. Gleichzeitig können verwandte Themen zusammengeführt werden. Nicht jedes Anliegen muss sofort zu einer festen Arbeitsgruppe werden. Manchmal ist zunächst ein gemeinsamer Austausch der richtige nächste Schritt: Wer interessiert sich ebenfalls dafür? Was wurde bisher schon besprochen? Welche Ideen gibt es bereits?

Ziel des Abends ist es, konkrete nächste Schritte sichtbar zu machen. Das können Thementische, lockere Gesprächsrunden, kleinere Arbeitsgruppen oder auch Hinweise auf Themen sein, die später weiter aufgegriffen werden sollten.

Die Anmeldung hilft uns bei der Vorbereitung der Tische und Tafeln. Außerdem können Sie dort angeben, welche Themen Sie besonders interessieren.

Bitte melden Sie sich möglichst bald an:

 

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Die Ideenbörse ist Teil des Projekts „Vernetzung in Weinsberg“. Das Projekt wird unterstützt von der Allianz für Beteiligung e.V. und dem Staatsministerium Baden-Württemberg.

Auftakt zur Vernetzung in Weinsberg: Viele Ideen für mehr Miteinander

Am Freitag, 22. Mai 2026, fand in der Hildthalle die Auftaktveranstaltung zum Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ statt. Eingeladen hatte Wir in Weinsberg e. V. Ziel des Abends war es, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Einrichtungen, Stadtverwaltung, Kulturschaffenden und weiteren Engagierten zu sammeln, was in Weinsberg bereits gut funktioniert, wo Verbesserungsbedarf besteht und welche Ideen konkret weiterentwickelt werden sollten.

Nach der Begrüßung und einem Grußwort von Bürgermeisterin Birgit Hannemann führte Martin Keller-Combé durch den Abend. Er machte deutlich, dass es bei dem Projekt nicht um fertige Lösungen von oben geht, sondern um einen offenen Beteiligungsprozess: Welche Formen von Vernetzung sind für Weinsberg sinnvoll, praktikabel und langfristig tragfähig?

Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass es in Weinsberg bereits sehr viele Angebote, Veranstaltungen, Initiativen und engagierte Menschen gibt – diese aber nicht immer sichtbar genug sind oder gut genug miteinander verbunden werden. Genannt wurden unter anderem bessere Abstimmung von Veranstaltungsterminen, ein leichterer Austausch zwischen Vereinen und Gruppen, sichtbare Engagementmöglichkeiten, zugängliche Treffpunkte sowie digitale Möglichkeiten zur Information und Vermittlung.

In zwei Arbeitsphasen sammelten die Teilnehmenden ihre Einschätzungen und Ideen auf Karten. Dabei wurde unterschieden zwischen dem, was bereits gut läuft, dem, was besser werden könnte, und konkreten Verbesserungsvorschlägen. Die Auswertung zeigt mehrere klare Schwerpunkte:

Besonders häufig ging es um Information, Kommunikation und Abstimmung. Viele wünschen sich eine bessere Übersicht über Veranstaltungen, Angebote, Räume und Ansprechpartner. Auch eine digitale Plattform oder ein gemeinsamer Kalender wurden als mögliche Bausteine genannt.

Ein weiterer Schwerpunkt waren Treffpunkte und Begegnungsorte – sowohl im Freien als auch in bestehenden Räumen. Diskutiert wurden unter anderem niedrigschwellige Begegnungsangebote, Bewegungsrunden, ein „Schwätzwinkel“, nutzbare Räume für Gruppen und Vereine sowie Orte, an denen Menschen unkompliziert miteinander ins Gespräch kommen können.

Auch Angebote für junge Menschen spielten eine wichtige Rolle. Genannt wurden unter anderem Pumptrack, Skaterpark, Ferienprogramm, Modellflug, Treffpunkte für junge Erwachsene sowie der Wunsch, Jugendliche bei Veranstaltungen stärker mitzudenken.

Weitere Themen waren Umwelt und Natur, etwa mehrjährige Blühflächen, Schulgarten, Stadtputzete oder Baumpflanzaktionen, außerdem Integration von Neubürgerinnen und Neubürgern, Alltagshilfen und Nachbarschaftshilfe sowie die Frage, wie vorhandene Hilfsangebote besser auffindbar und vermittelbar werden können.

Am Ende des Abends standen keine fertigen Beschlüsse, aber viele konkrete Ansatzpunkte. Genau das war das Ziel: sichtbar machen, welche Themen in Weinsberg bewegen, welche Ideen bereits vorhanden sind und wo Menschen bereit sind, weiter mitzudenken

Der nächste Schritt ist die Ideenbörse am Montag, 22. Juni 2026, in der Sommerzone. Dort sollen ausgewählte Themen vertieft und nach Möglichkeit in konkrete Projektideen oder Arbeitsgruppen überführt werden.

Das Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ wird unterstützt von der Allianz für Beteiligung e. V. und dem Staatsministerium Baden-Württemberg im Rahmen des Programms Nachbarschaftsgespräche.

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Wer steckt eigentlich hinter „Wir in Weinsberg“

Ein Blick auf den Verein für Demokratie, Vielfalt und bürgerschaftliches Engagement

Nur noch wenige Tage bis zur Auftaktveranstaltung „Vernetzung in Weinsberg“ am Freitag, 22. Mai 2026, um 19 Uhr in der Hildthalle. Inzwischen haben sich bereits mehr als 60 Personen angemeldet – ein deutliches Zeichen dafür, dass das Thema viele Menschen in Weinsberg bewegt.

Vielleicht stellt sich dabei manchen auch die Frage: Wer steckt eigentlich hinter „Wir in Weinsberg e. V. – Verein für Demokratie, Vielfalt und bürgerschaftliches Engagement“?

Ein noch junger Verein mit klarer Haltung

Wir in Weinsberg e. V. – Verein für Demokratie, Vielfalt und bürgerschaftliches Engagement ist ein noch junger Verein. Entstanden ist er aus einem Zusammenschluss von Menschen aus Weinsberg, die zeigen wollten: Eine offene, vielfältige und demokratische Gesellschaft braucht Menschen, die sich einmischen, Verantwortung übernehmen und vor Ort etwas bewegen.

Ausgangspunkt war im Frühjahr 2024 eine Kundgebung für Vielfalt und Demokratie. Daraus entwickelte sich die Idee, eine dauerhafte Struktur zu schaffen: einen Verein, der Menschen zusammenbringt, Beteiligung fördert und Projekte ermöglicht, die das Miteinander in Weinsberg stärken.

Der Verein versteht sich dabei ausdrücklich nicht als Konkurrenz zu bestehenden Vereinen, Gruppen oder Institutionen. Im Gegenteil: „Wir in Weinsberg“ möchte ergänzen, unterstützen und dort helfen, wo Menschen, Ideen und Projekte zusammenfinden sollen.

Im Mittelpunkt stehen Demokratie, Vielfalt, Erinnerungskultur, Begegnung und bürgerschaftliches Engagement – also Themen, die nicht abstrakt bleiben sollen, sondern im Alltag einer Stadt konkret erlebbar werden.

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Was bisher entstanden ist

Nach dem Theaterstück zu Felix Fechenbach gab es noch eine Podiumsdiskussion

Auch wenn der Verein noch jung ist, sind bereits verschiedene Veranstaltungen und Projekte entstanden.

Dazu gehörten unter anderem Veranstaltungen zur Demokratiegeschichte und Erinnerungskultur, etwa die Wanderausstellung zur Geschichte des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold oder Theaterabende zu demokratischen und historischen Themen. Auch die Mahnwache zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus wurde fortgeführt.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Veranstaltung zum Internationalen Frauentag unter dem Titel „Starke Frauen – Starkes Weinsberg“, die gemeinsam mit der Stadt Weinsberg im Michael-Beheim-Saal der Baukelter stattfand.

Daneben gab es mit „Gemeinsam statt Einsam“ ein soziales Begegnungsangebot an Heiligabend. Solche Formate zeigen, worum es dem Verein geht: nicht nur um politische Bildung, sondern auch um konkrete Gemeinschaft, Unterstützung und niedrigschwellige Möglichkeiten der Begegnung.

Zur Finanzierung solcher Angebote organisiert der Verein auch praktische Einsätze, etwa beim Weinausschank. Denn viele Veranstaltungen sollen möglichst kostenfrei oder zumindest niedrigschwellig zugänglich bleiben.

Warum Unterstützung wichtig ist

Gute Ideen allein reichen leider nicht aus. Veranstaltungen, Technik, Öffentlichkeitsarbeit, Räume, Materialien oder kleine Angebote der Begegnung verursachen Kosten. Vieles wird ehrenamtlich geleistet – aber ganz ohne finanzielle Mittel lassen sich Projekte nicht dauerhaft umsetzen.

Deshalb ist der Verein auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen. Jede Unterstützung hilft dabei, Veranstaltungen und Projekte möglich zu machen, die Demokratie, Vielfalt, Begegnung und bürgerschaftliches Engagement in Weinsberg stärken.

Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind daher steuerlich absetzbar.

Spendenkonto:
Wir in Weinsberg e. V.
VR Bank Heilbronn Schwäbisch Hall
IBAN: DE40 6229 0110 0107 8840 03
BIC: GENODES1SHA

Vernetzung als nächster Schritt

Dass „Wir in Weinsberg“ das Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ angestoßen hat, passt zu diesem Grundgedanken. Der Verein möchte Menschen zusammenbringen, Beteiligung erleichtern und gemeinsames Handeln ermöglichen.

Die Auftaktveranstaltung am 22. Mai soll deshalb ein weiterer Schritt sein: ein offener Abend für Austausch, Ideen und die Frage, wie Zusammenarbeit in Weinsberg künftig noch besser gelingen kann.

Weitere Informationen zum Projekt stehen bereits auf der Projektseite.

Jetzt noch anmelden

Wer am Freitag, 22. Mai 2026, um 19 Uhr in der Hildthalle dabei sein möchte, kann sich weiterhin anmelden.

Auch wer am 22. Mai nicht teilnehmen kann, aber über weitere Schritte informiert werden möchte oder eigene Ideen einbringen will, kann das Formular nutzen.

Das Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ wird im Rahmen des Programms Nachbarschaftsgespräche von der Allianz für Beteiligung e. V. und dem Staatsministerium Baden-Württemberg unterstützt.

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Vernetzung in Weinsberg: Auch wer am 22. Mai nicht kann, kann mitmachen

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In knapp zwei Wochen startet mit der Auftaktveranstaltung am Freitag, 22. Mai 2026, um 19 Uhr in der Hildthalle das Projekt „Vernetzung in Weinsberg“. Bisher haben sich bereits 33 Bürgerinnen und Bürger aus Vereinen, Verwaltung, Institutionen und der Stadtgesellschaft angemeldet.

Das ist ein guter Anfang. Gleichzeitig hoffen wir, dass noch mehr Menschen aus Weinsberg, Gellmersbach, Grantschen, Wimmental und vom Weissenhof ihr Interesse zeigen. Denn das Projekt lebt davon, dass möglichst viele unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen: aus Vereinen und Initiativen, aus sozialen Einrichtungen, aus Kultur, Gewerbe, Verwaltung und Bürgerschaft – und auch von Menschen, die bisher noch nicht fest eingebunden sind, aber Ideen oder Interesse haben.

Der Termin passt nicht? Dann trotzdem eintragen

Uns ist bewusst: Der Termin am 22. Mai liegt für manche ungünstig. Rund um den Ferienbeginn sind einige bereits unterwegs oder können aus anderen Gründen nicht teilnehmen.

Das sollte aber niemanden davon abhalten, sich in das Projekt einzubringen. Die Veranstaltung am 22. Mai ist nur der Auftakt. Das Projekt selbst läuft bis Ende Oktober 2026. In dieser Zeit sollen Ideen gesammelt, Themen vertieft, Kontakte geknüpft und konkrete Ansätze für eine bessere Vernetzung in Weinsberg entwickelt werden.

Eine weitere Folgeveranstaltung unter dem Stichwort „Ideenbörse“ ist bereits für Montag, 22. Juni 2026, angedacht – abhängig davon, welche Themen und Bedarfe sich bei der Auftaktveranstaltung ergeben.

Weitere Informationen zum Projekt, zu den Zielen und zum geplanten Ablauf finden sich in unseren Fragen und Antworten zur Vernetzung in Weinsberg:
https://weinsberg.info/fragen-und-antworten/

Anmeldung auch ohne Teilnahme an der Auftaktveranstaltung möglich

Das Anmeldeformular wurde jetzt so umgestaltet, dass es nicht nur für die Teilnahme an der Auftaktveranstaltung am 22. Mai genutzt werden kann.

Wer an diesem Abend keine Zeit hat, kann im Formular die Anzahl der teilnehmenden Personen einfach auf 0 setzen und trotzdem angeben, dass er oder sie über den weiteren Verlauf des Projektes informiert werden möchte, Interesse an späteren Treffen oder Workshops hat oder eine eigene Idee in das Projekt einbringen will.

Auch erste Themenvorschläge können dort bereits genannt werden. Genau solche Rückmeldungen sind wichtig, damit aus dem Projekt nicht nur ein einzelner Abend, sondern ein echter Beteiligungsprozess für Weinsberg wird.

Eigene Ideen ausdrücklich erwünscht

„Vernetzung in Weinsberg“ soll nicht nur darüber sprechen, was fehlt. Es soll auch ermöglichen, dass aus Ideen konkrete nächste Schritte werden.

Wer ein Thema einbringen, einen Workshop mitorganisieren oder ein kleines Treffen zur Vernetzung anstoßen möchte, kann sich melden. Im Rahmen der Projektmittel kann – soweit möglich und passend zum Projektziel – auch Unterstützung für Material, Organisation oder ähnliche Bedarfe geprüft werden. Bei der Suche nach einem geeigneten Raum für ein Treffen sind wir ebenfalls gerne behilflich.

Wichtig ist: Die Ideen müssen nicht perfekt ausgearbeitet sein. Oft reicht ein erster Gedanke, ein Bedarf oder eine Beobachtung. Im Austausch mit anderen kann daraus mehr entstehen.

Jetzt Interesse zeigen

Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele Menschen eintragen – auch dann, wenn sie am 22. Mai nicht persönlich dabei sein können. Jede Rückmeldung zeigt: Es gibt Interesse daran, gemeinsam in Weinsberg etwas voranzubringen.

Zum Anmeldeformular:
https://weinsberg.info/anmeldung-auftaktveranstaltung/

Das Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ wird im Rahmen des Programms Nachbarschaftsgespräche von der Allianz für Beteiligung e. V. und dem Staatsministerium Baden-Württemberg unterstützt.

Fiktive Weinsberger Landschaft unterhalb der Burgruine Weibertreu mit Weinbergen, Rathaus, Johanneskirche, Kernerhaus, Kirchen Gellmersbach und Wimmental, Backhaus Grantschen, Verwaltungsgebäude am Weißenhof und Wachturm.

Vernetzung in Weinsberg: Gemeinsam für die ganze Stadt

Weinsberg besteht nicht nur aus der Kernstadt. Zu Weinsberg gehören auch Gellmersbach, Grantschen und Wimmental – ebenso wie das Klinikum auf dem Weissenhof als wichtiger Teil unserer Stadtgesellschaft. Wenn wir also über „Vernetzung in Weinsberg“ sprechen, meinen wir ausdrücklich die ganze Stadt.

Fiktive Weinsberger Landschaft unterhalb der Burgruine Weibertreu mit Weinbergen, Rathaus, Johanneskirche, Kernerhaus, Kirchen Gellmersbach und Wimmental, Backhaus Grantschen, Verwaltungsgebäude am Weißenhof und Wachturm.

Weinsberg ist seit mehr als einem halben Jahrhundert eine Gesamtstadt. In dieser Zeit ist vieles zusammengewachsen: Wege, Vereine, Schulen, Arbeitsplätze, Familien, Freundschaften und Alltagsbeziehungen reichen längst über die Grenzen der einzelnen Ortsteile hinaus. Gleichzeitig haben Gellmersbach, Grantschen und Wimmental ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Treffpunkte, Vereine und gewachsenen Strukturen behalten. Beides gehört zusammen: die Eigenständigkeit der Ortsteile und das gemeinsame Ganze.

Genau darum geht es bei der Auftaktveranstaltung „Vernetzung in Weinsberg“ am Freitag, 22. Mai 2026, um 19 Uhr in der Hildthalle. Eingeladen sind nicht nur Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Institutionen, Kultur, Gewerbe oder sozialen Einrichtungen. Eingeladen sind auch Bürgerinnen und Bürger, die sich bereits engagieren, die Ideen haben oder die einfach wissen möchten, wie Zusammenarbeit in Weinsberg künftig besser gelingen kann.

Denn gute Vernetzung entsteht nicht von selbst. Oft gibt es bereits viele Angebote, viele engagierte Menschen und viele gute Ideen – aber sie wissen nicht immer voneinander. Manchmal fehlen Informationen, manchmal passende Ansprechpartner, manchmal ein gemeinsamer Ort, an dem Bedarfe, Angebote und Möglichkeiten sichtbar werden. Das Projekt möchte deshalb gemeinsam ausloten, was in Weinsberg gebraucht wird: bessere Abstimmung zwischen Vereinen und Gruppen, mehr Sichtbarkeit für Veranstaltungen, niedrigschwellige Möglichkeiten zum Mitmachen oder auch neue Formen gegenseitiger Unterstützung.

Dabei ist wichtig: Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich mit Weinsberg verbunden fühlen. Egal, ob jemand in der Kernstadt wohnt, in Gellmersbach, in Grantschen, in Wimmental oder auf dem Weissenhof. Egal, ob jemand hier geboren wurde oder erst vor Kurzem zugezogen ist. Und egal, ob jemand schon lange in einem Verein aktiv ist oder bisher noch keinen festen Zugang zum Engagement vor Ort gefunden hat.

Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven werden gebraucht. Denn die Frage, wie Weinsberg künftig besser zusammenarbeiten, sich gegenseitig unterstützen und Engagement sichtbarer machen kann, lässt sich nicht aus einem einzelnen Blickwinkel beantworten. Eine tragfähige Vernetzung muss die ganze Stadt im Blick haben – mit ihren Ortsteilen, Einrichtungen, Vereinen, Initiativen und den Menschen, die hier leben oder arbeiten.

Das Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ wird im Rahmen des Programms Nachbarschaftsgespräche von der Allianz für Beteiligung e. V. und dem Staatsministerium Baden-Württemberg unterstützt. Die Auftaktveranstaltung soll ein erster gemeinsamer Schritt sein: zuhören, sammeln, sortieren und miteinander überlegen, was daraus entstehen kann.

Wer Weinsberg mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen. Denn Vernetzung funktioniert nur, wenn möglichst viele mitdenken – aus der Kernstadt, aus Gellmersbach, aus Grantschen, aus Wimmental und vom Weissenhof. Gemeinsam sind wir Weinsberg.

500 Euro Förderung für Weinsberg zum Ehrentag

Ehrentag zum Geburtstag des Grundgesetzes

Am 23. Mai 2026 feiert das Grundgesetz seinen 77. Geburtstag. Aus diesem Anlass hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den ersten deutschlandweiten Ehrentag ins Leben gerufen. Die Idee dahinter ist einfach und wichtig: Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen. Der Ehrentag soll Engagement sichtbar machen und Menschen dazu einladen, sich vor Ort einzubringen.

500 Euro Förderung für Weinsberg

Umso mehr freuen wir uns, dass es gelungen ist, für Weinsberg eine Förderung in Höhe von 500 Euro aus dem Aktionsförderprogramm Ehrentag zu erhalten. Nach unseren Informationen sind wir damit – abgesehen von zwei geförderten Stellen in der Stadt Heilbronn – die einzige Organisation im Landkreis Heilbronn, die aus diesem Programm berücksichtigt wurde.

Anerkennung für ehrenamtliches Engagement

Die Förderung möchten wir für unsere Auftaktveranstaltung zur Vernetzung in Weinsberg einsetzen. Geplant sind kostenlose alkoholfreie Getränke und möglichst auch Brezeln für alle, die an diesem Abend dabei sind. Damit möchten wir ehrenamtliches Engagement in Weinsberg nicht nur in Worten würdigen, sondern ganz praktisch ein kleines Zeichen der Anerkennung setzen.

Mit unserer Auftaktveranstaltung möchten wir Menschen aus Vereinen, Initiativen, Institutionen, Kultur, Gewerbe und bürgerschaftlichem Engagement miteinander ins Gespräch bringen. Die Förderung zum Ehrentag ist dafür ein schönes Signal: Ehrenamt und Beteiligung verdienen Sichtbarkeit, Unterstützung und gute Rahmenbedingungen.

Bitte um Anmeldung zur besseren Planung

Damit wir die Menge der kostenlosen Getränke besser abschätzen und passend planen können, bitten wir um Anmeldung zur Auftaktveranstaltung.
Direkt zur Anmeldung: Anmeldung zur Auftaktveranstaltung

Weitere Informationen zum Ehrentag finden Sie auf der Seite des Bundespräsidenten sowie bei der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt. Unser Projekt Vernetzung in Weinsberg wird darüber hinaus im Rahmen des Programms Nachbarschaftsgespräche von der Allianz für Beteiligung e. V. und dem Staatsministerium Baden-Württemberg unterstützt.

 
https://stm.baden-wuerttemberg.de/

Vernetzung in Weinsberg: Erste Schritte umgesetzt

Im Projekt „Vernetzung in Weinsberg“ sind in den vergangenen Tagen die ersten Maßnahmen angelaufen. Zu Beginn wurden Einladungen per E-Mail an Vereine, Institutionen und weitere Akteure in Weinsberg versendet.

Nach der Freischaltung der Projektwebseite gehen inzwischen auch die ersten Anmeldungen für die Auftaktveranstaltung ein.

https://stm.baden-wuerttemberg.de/

Parallel dazu wurde mit der Öffentlichkeitsarbeit begonnen. Die Veranstaltung wurde unter anderem online angekündigt, zudem wurden erste Banner im Stadtgebiet angebracht. In den kommenden Tagen ist vorgesehen, ergänzend Flyer zu verteilen und an verschiedenen Stellen auszulegen.

Die Auftaktveranstaltung findet am Freitag, 22. Mai 2026, um 19:00 Uhr in der Hildthalle statt. Ziel ist es, mit Vereinen, Institutionen, Gewerbetreibenden sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und erste Ansätze für eine bessere Vernetzung in Weinsberg zu sammeln.

Das Projekt wird vom Verein „Wir in Weinsberg e. V.“ gemeinsam mit der Stadt Weinsberg umgesetzt und durch die Allianz für Beteiligung e. V. mit Mitteln des Staatsministerium Baden-Württemberg unterstützt.
Anmeldung zur Auftaktveranstaltung